Unabhängiges Hufrehe Forum um die Pferdekrankheiten Hufrehe, Metabolisches Syndrom, Cushing Syndrom, Borreliose und weiteren Erkrankungen vom Pferd, Pony, Esel und Muli
Einzelparameter des Blutes, Blutuntersuchungen u.m.
setz das hier mal mit rein,hoffe dass ist ok?sonst vielleicht verschieben...
also eigentlich müßte gimli diesen oder nächsten monat unbedingt geimpft werden,influenza und tetanus.
nachdem schub wollte ich nicht sofort,aber langsam wird es zeit finde ich. wie seiht die verträglichkeit von impfungen bei hufrehen aus?hab mal gelesen,dass es dann wieder zu einem schub kommen kann.aber nicht impfen ist ja auch net so klasse...
ich gestehe ich lasse das pony nur noch gegen tetanus impfen, vor dem rest habe ich noch viel zu viel schiss...alle anderen pferde aber sind geimpft und ich denke mal dass dann schon nichts passieren wird....wegfahren usw. tun wir mit dem pony ja nicht
lg doris
Hallo zusammen,
Meine beiden bekommen nur die Tetanus Impfung. Das liegt aber daran das mein Sunny sowohl auf die Influenza- als auch auf die Herpes Impfung reagiert, und das trotz Immunsstärkenden Mitteln wie Engystol.
Deswegen gibts bei mir nur noch Tetanus.
Gruß
Dani
Also Hufreheprobleme wurden bisher erst bei Herpesimpfung wurde auch schon in der Fachliteratur beschrieben (3 nachgewiesene Faelle): ABER! Das Gleiche wie bei ABs, Borreliose, etc. Erhoehte Anfaelligkeit fuer Hufrehe traten IMMER bei EMS/IR Pferden auf!
...da mein Rehlein bereits einen massiven Impfschaden von ihrer ersten und damit auch letzten Resequin-Impfung hat, wird sie seit 8 Jahren nur noch gegen Tetanus und Tollwut geimpft. Tollwut, da wir teilweise sogar Sperrbezirk waren. DAs ist mir sonst zu gefährlich...
Auch die anderen Pferde erhalten nur diese Impfungen, was uns allerdings von jeglichen Veranstaltungen der FN ausschließt.
Wenn ich aber sehe, dass der Einstell-Isi nach der Grippeimpfung jedes Mal zwei Tage mehr liegt als steht, da sag ich mir, das kann auch nicht gesund sein. Und bisher ist auch nichts passiert, obwohl der geimpft wird und meine nicht...
Sehe diese ganze Impfwut eher etwas kritisch...meine alte Stute wurde die ersten sechs Jahre ihres Lebens gegen nix geimpft...und startete bereits 3jährig auf zig Veranstaltungen...gabs da weniger Erkrankungen? Waren die Pferde robuster? Oder was war vor 20 Jahren so anders???
LG
Leo
Meine Herde besteht seit jeher aus Influenza geimpften und ungeimpften Pferden.
Weiteres wird nicht geimpft.
Ich habe da nie ein Problem mit gehabt.
Gegen Tetanus wird selbstverständlich geimpft.
Eddi
Zuletzt geändert von Eddi am 10.10.2007, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
Wieso wird heute mehr geimpft: Frueher gab es sicher weniger Erkrankungen in den einzelnen Bezirken.
Heute, besonders mit EU werden Pferde hin und her geschippt. Und auch andere Tiere. So nehmen die Erkrankungen aus suedlichen Laenden, bestaendig zu (und auch Parasiten). Und man blieb auch eher an einem Ort, waehrend heute ja doch schon mehr gereist wird und auch weiter weg. Manche Erkrankungen wie Pferdeinfluenza werden wohl auch von Menschen uebertragen. So Orte wie grosse Messen sind ideal fuer die Verbreitung von Keimen. Damit moechte ich nichts gegen grosse Messen sagen.
Dann gibt es heute auch mehr Impfstoffe als frueher.
Und Impfstoffe sind was tolles. (Ich hatte noch einen mit Polio in der Klasse ueber mir und das obwohl ich nicht die Aelteste hier bin.)
Allerdings muss man halt abwegen. Ist es wahrscheinlich, das meine Pferde die Erkrankung bekommen. Geht diese Erkrankung gerade um, bin ich z.B. im Tollwutsperrgebiet.
Wie schlimm sind die Erkrankungen, waeren meine Pferde in einer Altersklasse, die die Impfung noetig machen?
Was sind moegliche Nebenwirkungen (Ei-protein-allergie) und was der moegliche Nutzen.
Wenn das Pferdextreme Nebenwirkung hat nach einer Impfung, sind folgende Fragen zum Thema angebracht:Hat er eine Allergie auf den Impftraegerstoff (Ei?) das ist wichtig sonst werden die Reaktionen auf die Impfung jedesmal schlimmer wenn man nicht auf einen anderen Traegerstoff umsteigt.
Oder waere die wirkliche Erkrankung noch schlimmer?
Hat das Pferd eine andere Erkrankung, die die Impfungsreaktion verschlimmert. Also bei Hufrehepferden sicher EMS.
Dann noch eins, wenn dein Pferd keine schlimme Reaktion, zu Impfungen hatte, wenn es kein äusserlich sichtbares EMS hat, wenn die Hufrehe nicht im akuten Stadium ist, ist die Gefahr sicher geringer.
Wir hatten diese Diskussion glaub ich auch mal im früheren Forum und auch vor einiger Zeit mal beim Zusammentreffen hiesiger Pferdehalter. Hier (und auch in den einschlägigen Medien etc.) gehen ja die Meinungen himmelweit auseinander. Ich muß gestehen, ich kann der ganzen Impferei nicht unbedingt etwas abgewinnen und sehe eher Risiken als Nutzen, doch das muß letzten Endes jeder für sich entscheiden.
Meine Pferde wurden früher mal gegen alles mögliche geimpft, doch schon seit vielen vielen Jahren nicht mehr (außer Tetanus). Wir fahren auf keine Turniere oder sonstige Massenveranstaltungen etc.
Ich selber wurde auch nie gegen etwas geimpft und lebe immer noch Ist aber keine Verantwortungslosigkeit meiner Eltern gewesen......hatte andere Gründe........
Mir persönlich ist die Gefahr von Nebenwirkungen, gerade bei einem Hufrehepatienten, einfach zu groß.
Meine Pferde werden halbjährlich mit Resequin geimpft, zusätzlich noch Tollwut und Tetanus (2-jährig). In den über 30 Jahren die ich schon Pferde besitze, hatte ich noch keines mit einem Impfschaden dabei. Sie überstehen die Resequinimpfung ohne irgendwelche Nebenwirkungen.
Allerdings bin auch ich selber komplett durchgeimpft und meine Tochter auch (und Hund + Katz auch).
Es gibt meiner Meinung nach Pferde, denen kannst Du jegliche erdenkliche Impfung verpassen und sie stecken alles weg.
Dann sehe ich Pferde, wo bereits die 2. Impfung ausreicht um negative Reaktionen zu sehen. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass vor allem latente Rehe durch Impfungen ausgelöst werden kann. Obwohl ich nicht sonderlich viel impfe sehe ich immer wieder einen Zusammenhang... liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich als Homöopathin Zusammenhänge sehe, wo ein reiner Schulmediziner nie einen vermuten würde.
Gerade wenn bekannt ist, dass ein Pferd auf bestimmte homöopathische Arzneien gut reagiert hat (Silicea, Thuja, Calc-c.,...) bin ich sehr vorsichtig beim Impfen, mache die Besitzer auf eine eventuelle Überreaktion aufmerksam und fordere auf, das Pferd in nächster Zeit gut zu beobachen, damit ich gegebenenfalls rasch homöopathisch eingreifen kann.
Ich habe selbst durch die Injektion eines Mikrochips die Verschlechterung eines chron. Leidens gesehen... (ein Silicea-Pferd) aber das ist eine sehr individuelle Empfindlichkeit. Ich versuche meinen Pferdehaltern einen kritischen Blickwinkel zu vermitteln und berate vor Impfungen ausführlich, damit für die individuelle Situation und das jeweilige Pferd eine überlegte Entscheidung (ich schreibe hier absichtlich nicht "richtige Entscheidung", denn niemand kennt die absolute Wahrheit) getroffen werden kann.
Ich lasse Nino nur noch gegen Tetanus impfen, da er ja auch Headshaker ist/war. Bislang gabs damit keine Probleme. Influenza u. o. Herpes würd ich mir an Deiner Stelle echt überlegen.
Beide Impfungen bieten keinen 100igen Schutz. Eine Influenza-Impfung deckt auch nicht alle Erreger-Stämme ab, sondern nur einen Teil, zumal sich das Virus verändern kann u. dann wird es von den Antikörpern nicht mehr erkannt.
Herpes kann auch bei durchgeimpften Pferden ausbrechen. Ist vor wenigen Jahren hier in Bayern in einem Stall in Mammendorf passiert. Dort sind auch komplett durchgeimpfte Pferde erkrankt.
Influenza braucht nur jährlich geimpft werden. Herpes sollte aller spätestens nach 9 Monaten aufgefrischt werden. Wenn Du 1 Monat überziehst ist das auch noch nicht schlimm.
@Hufgesundheit: wie ist denn bei einer Rehe, die durch eine Impfung ausgelöst wird, der Weg? Ich meine - die Impfung muß ja irgendwie eine Wirkung auf den Darm haben, um eine Rehe hervorzurufen.