Unabhängiges Hufrehe Forum um die Pferdekrankheiten Hufrehe, Metabolisches Syndrom, Cushing Syndrom, Borreliose und weiteren Erkrankungen vom Pferd, Pony, Esel und Muli
Fragen zur artgerechte Haltung mit Weidemanagement von Pferden und Ponys allgemein und im speziellen mit Hufrehe
Hallo ihr Lieben, ich lese ja schon seit Tagen fleißig quer hier im Forum, aber ich habe jetzt nichts zum Thema Mineralfutter gefunden (übersehen?)
Mir wurde das Glucoguard empfohlen, ein speziell für Rehepferde geeignetes "Mineral"-futter. Sagt das hier jemand etwas? Ist das ausreichend (hat m.E. nur Teile eines normalen Minfus zu bieten), ist es überhaupt sinnvoll, so ein doch sehr teures Spezialzeug zu verfüttern oder sollte man einfach mit dem normalen Mineralfutter weitermachen?
Da sind noch ca 10 % vom Futter Ton und Schluff enthalten (Rohasche abzüglich: ca, ph, mg, na). Auf die bunten Kräuter (mehr Tarnung für die Menschennase)) kann man getrost verzichten. Interessant ist die Bierhefe (Saccharomyces cerevisiae achtet mal auf Eure Mifuettiketten, entweder das Saccharomyces cerevisiae oder Selenit), die man ohne Treber günstig im Internet kaufen kann und die ist Selenhaltig, viele B- Vitamine enthält, viele Stoffe gut für Horn und Haar. Die Vitamine und Mineralien sind genauso als Vormischung zugesetzt, wie bei jedem anderem, günstigerem Futter auch. (Hoffe ich mal, dass es sich nicht um Dicalziumphosphat ist: günstiges Knochenmehl .... alles natürlich, beim Semper Min ist es drin). Dazu noch alles Mögliche von der Lebensmittelresterampe. Das Futter enthält noch Vit. E aus dem Öl, kann man aber günstiger im Laden kaufen.
Die Studie wurde zufällig von St. Hippolythe unterstützt und logischerweise im Auftrag gegeben.
49,95 sind für 3 kg Mifu schon teuer... Vergleich: 5 kg Bierhefe kosten etwa 10 Euro, 1 l Sonnenblumenöl 1,50 und ein bisschen Calzium Carbonat
Wie man dann wohl 250 g für einen 500 kg Hafi (50g/100 kg LM) = Pferd bei akuter Rehe ins Maul spritzen soll. Spannend. (Darin sind übrigens etwa 25 g Sand enthalten).