20.12.2011, 00:59
Ich hab schon angeführt, dass der normale Pferdebesitzer gar nicht wirklich entscheiden kann, was er drin haben möchte, weil er es nicht weiß, was rein muss und was nicht....
katiebell hat geschriebenUnd auch ich habe dir schon erklärt, dass er das auch gar nicht selbst entscheiden muss.[/quote]Doro hat geschrieben:
Ich hab es mir nun auch mal angeschaut...auf den ersten Blick denkt man...super....mal was ganz tolles...
Aber eine Basisversorgung, mit dem Assistenten erstellt...na super..da ist dann Zeug drin, was ich nicht im Pferd haben will. und auch teilweise nicht bräuchte...
katiebell hat geschrieben:Genau darum geht es aber doch in diesem Thread gerade gar nicht. Sondern darum, dass man auf der Seite selber aussuchen kann, was man drin haben möchte?
Ja, was denn nun? Ich sagte, dass ich den Assistenten nicht für gut befinde...und sich selber zurechtmischen der normale Pferdebesitzer wohl nicht kann....
Und wenn ich nun schon mit dem Assistenten nicht zufrieden bin, mir selber das auch nicht mischen kann, weil ich den Bedarf nicht kenne...dann trau ich auch den Beratern dort nicht, dass sie mir das richtige mischen.
katiebell hat geschrieben:und du hältst auch noch immer am Fruktan fest. Das erstaunt mich allerdings ein wenig, hast du denn die ganze Fruktan- Diskussion verpasst? Es geht um Kohlehydrate, darunter zwar auch Fruktan, aber es hilft wirklich nicht, sich daran festzuhalten.
Im Grunde geht es um Fructane und Zucker, die auch aus der Stärke umgewandelt wirde, ja...schon klar..das wissen wir alle...aber keiner , der ein Rehepferd hat, würde stärkereiches Futter, also Getreide..füttern...und wenn dann höchstens kleine Mengen Hafer.
Aber...deine Erkärungen lesen sich so, als wäre Zucker in gleich welcher form nicht der auslöser ...sondern Eisen...und das ist eben nicht so.Die Pferde in freier Natur würden nicht annähernd eine 100 %ige Mineralstoffversorgung finden, so wie du sie anstrebst...so ein Fleckchen Erde wird es nirgendwo geben..Pferde sind ausgelegt darauf , dass sie mit Imbalancen leben können. Richtig, allerdings keine dauerhafte Überversorgung eines Stoffes, der nicht ausgeschieden werden kann und die Aufnahme der anderen blockiert. Ich wiederhole mich, wieder und wieder
Und deswegen füttere ich meinen Pferden dann lieber naturnah auch Kräuter und nicht dauerhaft ein Mineralfutter, auch nicht , wenn damit angeblich irgendwelche Imbalancen ausgeglichen werden .....denn Pferde können ganz gut mit Imbalancen leben.Obwohl die Blutbild und Haarmineralaussage einen ausgeglichen Wert angeben....Ein weiterer Grund, sich nicht auf Blutbild und Haaranalyse zu verlassen- warum man das ohnehin nicht sollte, habe ich ja schon dargelegt.
Dann erklär mal...was denn nun aussagekräftig ist...wenn nicht Blutbild und Haarmineralanalyse??? <Irgendwelche ferstgelegten Normwerte von anderen Pferden , als dem eigenen betroffenen Pferd, können nur eventuelle Richtwerte sein, aber niemals eine genaue Maßgabe und daher kann man auf dieser Basis auch dann kein wirklich ausgeglichenen Mineralhaushalt schaffen.Mit dem viel und oftmals zitierten Eisengehalt.........meine Hafi hatte weder unmittelbar nach dem Schub noch vorher noch nachher einen Eisenmangel oder Überschüss.... Das kannst du nicht wissen, du hast es nicht testen lassen. Im Blutbild, wie gesagt, nicht nachweisbar, auch nicht in der Haaranalyse
20.12.2011, 07:29
- Beim Pferd gibt es kaum Forschung zum Eisenüberschuss
- Bisher wurde gelehrt, dass es beim Pferd keinen Eisenüberschuss gibt
- In einer kleinen Studie wurde nachgewiesen, dass das nur für normale Pferde gilt. IR-Pferde können einen Eisenüberschuss haben
- Ausgleichen kann man diesen durch eine angepasste Mineralzufütterung (der anderen Mineralstoffe, insbesondere Kupfer und Zink? (Mangan?))
- Beim Menschen und bei anderen Spezies wurde bewiesen, dass Eisenüberschuss sowohl zu IR führen kann, als auch aus der IR resultieren kann
- Äußere Anzeichen eines Eisenüberschusses können sein: leichte chronische Anämie (!), ausgeblichenes struppiges (?) Fell und rote Mähnenhaarspitzen bei schwarzen Mähnen (aufgrund des sekundären Kupfer- und Zinkmangels), Gelenks-, Bänder- und Sehnenschwierigkeiten, in extremen Fällen Leberschäden
Die Verfasserin Dr. Kellon betont ausdrücklich, dass es nicht genug Forschung derzeit zum Pferd gibt und dies ihre persönliche Meinung darstellt.
20.12.2011, 09:39
20.12.2011, 11:50
nino1601 hat geschrieben:Apropos - es gibt auch in den USA Mineralfuttermittel, die die von Dir angegebenen Verhältnisse nicht einhalten... Ich sag nur - Shoglu... Enthält sogar Melasse u. ich solls trotzdem meinem Rehepferd füttern - kommt wie gesagt aus dem fortschrittlicheren USA...
Doro hat geschrieben:Ja, was denn nun? Ich sagte, dass ich den Assistenten nicht für gut befinde...und sich selber zurechtmischen der normale Pferdebesitzer wohl nicht kann....
Und wenn ich nun schon mit dem Assistenten nicht zufrieden bin, mir selber das auch nicht mischen kann, weil ich den Bedarf nicht kenne...dann trau ich auch den Beratern dort nicht, dass sie mir das richtige mischen.
Burli hat geschrieben:Tina - aber wie der Bedarf ermittelt wurde, entnehme ich Deinen Zitaten nicht.
20.12.2011, 12:04
Tina hat geschrieben:Burli hat geschrieben:Tina - aber wie der Bedarf ermittelt wurde, entnehme ich Deinen Zitaten nicht.
Das steht doch bestimmt auf der Homepage irgendwo, oder
20.12.2011, 13:46
20.12.2011, 14:02
Flori Dickfisch hat geschrieben:Dr. Kellon schweigt sich auf ihren Seiten aus, denke das wird sie auf den Kursen preisgeben, die man kostenpflichtig buchen kann.
20.12.2011, 14:14
20.12.2011, 14:17
20.12.2011, 15:29
20.12.2011, 15:34
20.12.2011, 15:37
20.12.2011, 15:48
20.12.2011, 15:54
burli hat geschrieben:
Dann verrate uns doch bitte noch, wie man den Bedarf ermitteln kann. DAS ist der Kern meines Problems mit diesem Thema. Ich kenne den Bedarf meiner Pferde nicht. Blutunersuchungen helfen nicht, Haaranalysen auch nicht... ja was denn dann?
Wenn ich die Antwort darauf nun überlesen haben sollte, dann entschuldige bitte.
LG
Sandra
20.12.2011, 15:56
Doro hat geschrieben:Willst du mich veräppeln oder was? In meinen Blutbildern wurde Eisen getestet und auch nachgewiesen und als Wert angegeben....was nicht angegeben war war Chrom....obwohl ich es angefordert hatte...warum das nicht gemacht wurde, weiß ich heute nicht mehr genau.
Und eben dieses Chrom ist ein weiterer Baustein, um den Zucker in die Zellen zu bringen, um den Blutzucker zu senken, und bei Hufrehe eine wichtige Rolle spielt und ganz sicher wichtiger als Eisen.
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