20.03.2013, 18:44
20.03.2013, 19:45
Da Cushing ja auch Muskelschwäche hervorruft, kann diese nicht durch falsche oder durch bisher ausgebliebene Medikamentierung nicht noch schlimmer auf die durchtrittigen Sehnen wirken?
Meiner Meinung nach sollte man erst auf Cushing testen, das Pferd vernünftig einstellen und die Ursache im Cushing suchen und nicht aufgrund der Zusatzbelastung durch die Entlastung der Vorhand auf die Hinterhand durch die Rehe.
Da können halt mehrere Probleme zusammen kommen.Die Stute sah im Frühjahr von der Hinterhand nicht gut aus aber nicht so schlimm wie jetzt!
Falsche Medikation ist ja quasi auch eine (totale) Überdosierung. Empfindliche Pferde reagieren mit Lethargie darauf; es geht ihnen mental einfach sch....; der Appetit kann aufhören bis hin zur Futterverweigerung. Meine Püppe verstummt z.B. bei leicht unangepasster Dosierung.Was können bei falscher Medikamentierung für Nebenwirkungen auftreten?
Vielleicht könnt Ihr etwas dazu sagen... dann haben wir vielleicht eine Chance der Besitzerin zu erklären was der richtigere Weg sein könnte.
21.03.2013, 08:57
21.03.2013, 10:42
Eddi hat geschrieben:Hallo und ersteinmal ein Herzliches Willkommen bei uns.
So insgesamt haben die TA aus Spanien m.M. gar nicht so dumm reagiert.
Ganz schlimm ist das Medikament gleicvh auf 1mg zugeben und noch viel schlimmer ist es dieses so abrupt abzusetzen.
Es ist schon ein starkes Medikament welches in den sehr komplexen Stoffwechsel eingreift.
Was für Cushingsymptome sind denn ersichtlich?.
Sehr informiert scheint der TA bzgl. des Testverfahrens nicht zu sein:Tablette rein raus und irgendwann dazwischen mal testen funktioniert so gar nicht.
Da das hauptentgleiste Hormon beim Cushing das ACTH ist und es gleichzeitig ein Stresshormon ist macht die Gabe z.Zt. in jedem Fall Sinn-. Ein Testverfahren kann erst nach ca 4-wöchiger Gabe veranlasst werden; allerdings kann man unter der Medikamentengabe nicht feststellen ob eine Überdosierung vorliegt oder eben eine unnötige Behandlung.
Das ist durchaus richtig und möglich, auch Sehnentzündungen treten unbehandelt vermehrt auf.W§as macht eigentlich die Rehe? Die sollte eigentlich nach 1 Jahr Schnee von gestern sein. Ein Problem bei der Durchtrittigkeit ist häufig auch fehlende Arbeit die die Durchtrittigkeit verschlimmert.
, sinnvoll ist es die Ursache zu erkennen und abzustellen. Allerdings spielt gerade bei den Spaniern auch EMS eine große Rolle.
Falsche Medikation ist ja quasi auch eine (totale) Überdosierung. Empfindliche Pferde reagieren mit Lethargie darauf; es geht ihnen mental einfach sch....; der Appetit kann aufhören bis hin zur Futterverweigerung. Meine Püppe verstummt z.B. bei leicht unangepasster Dosierung.
Passt das Medikament werden die Pferde lebhafter quasi deutlich verjüngt. Was wirklich Schlimmes ist meines Wissens noch nicht passiert, zumal diese Nebenwirkungen reversibel sind und in den USA gibt man bis ich glaube 5mg/Großpferd und auch Menschen bekommen ungleich höhere Dosen. Es ist einfach so dass die passende Dosis diejenige ist welche den ACTH-Wert in den Normbereich bringt.
Aktuell würde ich persönlich das Pferd jetzt unter den 1mg beobachten und zur hormonellen Ruhe kommen lassen und in 4 Wochen einen EMS/ECS-Gesamttest ordern.
21.03.2013, 11:34
21.03.2013, 11:47
21.03.2013, 13:52
eff-eins hat geschrieben:Nochmal etwas zur Medikation des Prascend und dessen Testung: Das Prascend ist derzeit der Goldstandart in der ECS Therapie und schlägt in der Regel sehr gut an. Was Eddi meint ist das ihr bei einem erneut getesteten ACTH Wert der in der Norm liegt nicht mit Bestimmtheit sagen könnt ob dieser durch die Medikamentengabe oder wegen des gar kein ECS-habens in der Norm ist. Prascend ohne ECS verabreicht würde den Wert nicht in den Minusbereich bringen!!
Ein kombiniertes ECS/EMS Profil bietet sich insoweit an, das man sehen kann ob evtl. auch eine Insulinresistenz vorliegt, der z.B. auch viel Trinken und pieseln zuzuordnen sind. Man kann ja leider Läuse UND Flöhe haben![]()
Bei Sehenenproblemen ist mein Wissenstand das trotzdem eine angepasste Bewegung, möglichst auf harten Umtergrund stattfinden sollte, von daher halte ich das Stellen in die Box eher für kontraproduktiv.
Wie fit ist der Schmied der den Spezialbeschlag gemacht hat, ist davon auszugehen das er nur sehr vorsichtig eine Änderung vorgenommen hat? Generell ist es im Erwachsenenalter immer eine Überlegung ob man dem Pferd einen Gefallen tut gravierende Veränderungen der Stellung in eine Norm vorzunehmen, meistens endet das eher im Gegenteil und führt nicht selten zur Unbrauchbarkeit des Pferdes. Von daher sollte ein spezieller Beschlag immer ganzheitlich betrachtet zum Pferd passen.
Vielleicht kommt hier jetzt eins zum anderen, ein zwischenzeitlich unbehandeltes ECS, die Boxenruhe und die damit verbundene Bewegungslosigkeit, eine möglicher Weise nicht optimale Hufbearbeitung.....![]()
Ich würde jetzt Step by Step alles nacheinander aufdröseln und genau überlegen was oberste Priorität hat um dem Tier zu helfen. Die Durchtrittigkeit ist ja nichts Neues und man wusste das es weiterführende Schwierigkeiten geben kann, von daher sollte jetzt überlegt werden wie weiter vorgegangen wird statt über einen Euthanasietermin zu sinnieren
Ist sichergestellt dass die SChmerzen von der Durchtrittigkeit kommt?
Ersteinmal ist eine Durchtrittigkeit an sich für alleine ja nicht unbedingt schmerzhaft.
Allerdings gibt es z.B. bei den Westernpferden eine eigenständige Erkrankung bzgl. einer durchtrittigkeit welche nicht heilbar und seltenst kontrollierbar ist.
Ich komme grad nicht auf den Namen, es ist eine Erbkrankheit.
21.03.2013, 14:14
21.03.2013, 15:46
Allerdings gibt es z.B. bei den Westernpferden eine eigenständige Erkrankung bzgl. einer durchtrittigkeit welche nicht heilbar und seltenst kontrollierbar ist.
Ich komme grad nicht auf den Namen, es ist eine Erbkrankheit.
21.03.2013, 17:32
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