23.09.2015, 13:20
23.09.2015, 14:06
23.09.2015, 14:56
23.09.2015, 15:27
23.09.2015, 15:32
23.09.2015, 17:17
Appelschnut hat geschrieben:Du meinst er könnte zusätzlich zu EMS mit IR jetzt auch ECS haben?
24.09.2015, 16:29
24.09.2015, 16:56
24.09.2015, 17:01
03.10.2015, 12:12
03.10.2015, 12:53
Appelschnut hat geschrieben:.......... zum anderen um für die Fütterung mal generell zu schauen wie Janoschs Werte gerade sind. Insofern bin ich gerade immer noch ziemlich geschockt, dass der ACTH-Wert durch die Decke gegangen ist...![]()
Generell ist der Wert bestimmt nicht 100% aussagekräftig, da nicht vor Ort zentrifugiert wurde und das Pferd auch gerade von der Weide kam, also nicht heunüchtern war (was aber nach Aussage mehrerer verschiedener TÄ nicht nötig ist, und auch das Labor hat nichts von nüchtern gesagt) - aber die Tendenz ist trotzdem ganz eindeutig, der gemessene Wert lag bei 775.
Halt Stop, da wirfst du etwas durcheinander: Für einen ACTH Wert braucht das Pferd gar nicht nüchtern sein! Das dieser binnen kürzester Zeit eskalieren kann hatte ich in meinem letzten Post schon angekündigt.
Der Umstand das das Blut nicht sofort zentrifugiert wurde lässt bei einer Halbwertzeit von nur 4 Minuten den Wert falsch ERNIEDRIGT ausfallen sodass Real jetzt von einem eher höheren Wert ausgegangen werden muss.
Das restliche Blutbild ist eigentlich ganz gut. Es gibt ein paar Abweichungen, aber die sind nur knapp am Referenzwert vorbei und alarmieren mich deshalb nicht. Das Einzige, was ich mir nochmal genauer vorknöpfen muss, sind Selen (zu niedrig) und Kalium (zu hoch), außerdem ist der CK-Wert auch leicht drüber.
Hier muss ich noch einmal nachhaken.....wie genau ist der Glukose und Insulinwert?
Zur Erinnerung: Ein hoer aber innerhalb der Referenz befindlicher Insulinwert schliesst weder ein EMS noch eine IR aus und schwächt die inneren Hufstrukturen. Leider werden innerhalb der Referenz befindliche Werte von den TÄ oftmals als okay durchgewinkt was eben wie du jetzt weißt nicht der Fall ist, darum bitte zwingend die genauen Werte erfragen bzw. aushändigen lassen.
Bei Insulin ist es schon wichtig das das Pferd lediglich Heunüchtern ist und die Probe sofort abzentrifugiert wird, auch Insulin hat eine Halbwertzeit von nur 4 Minuten. Allerdings ist es so das das Päcchen Glukose beim gesunden Organismus zum Insulin passt, trotzdem sollte die aktuelle Fütterung unter der getestet wurde nicht unberücksichtigt bleiben.
Nächsten Mittwoch kommt der TA und bringt Pergolid (ich vermute allerdings in Form von Prascend) vorbei; sie hat gleich zugestimmt als ich sie auf das Einschleichen der von ihr anvisierten Enddosis von 1 Tablette (ist evtl. zu hoch geplant; beim letzten Wiegen im Mai hatte er 409kg) angesprochen habe. Bei der ersten Kurzbesprechung der Blutwerte am Telefon hat sie mir zusätzlich gleich Corticosal ans Herz gelegt (will sie mir als 14-Tage-Probepackung mitbringen), aber was ich bisher dazu hier gelesen habe spricht für mich eher dagegen das zuzufüttern.
Wenn antherapiert werden soll warum dann bis Mittwoch warten?
Nachgetestet wird nach der halben zu erwartenden Anfangsenddosis die konstant über einen Zeitraum von mind. 4 Wochen verabreicht wurde. Das Gewicht spielt nur eine untergeordnete Rolle und dient nur der groben Orientierung wo sich die Dosis in etwa ansiedeln könnte, das ist allerdings hypothetisch weil jedes Pferd seine Individualdosis benötigt um ACTH innerhalb der jahreszeitlichen Referenz zu halten.
Corticosal ist nachweislich nicht befähigt ACTH zu senken und kann wenn überhaupt als ECS Zufutter gesehen werden. In Anbetracht dessen das Mönchspfeffer enthalten ist, dieser aber Tumoren kontraindiziert ist (Pferd=ECS= meistens Hypophysenadenom, also Tumor) ist sein Einsatz m. E. generell zu überdenken.
IN USA wird allerdings bei hochdosierten Cushis schon mal auf önchspfeffer aber in Reinkultur zurückgegriffen worunter sich mitunter die klinischen Besonderheiten etwas verbessern.
Ich werde mich vor dem Termin am Mittwoch noch mehr zu dem Thema einlesen (hab die letzten Tage schon viel recherchiert) und bestimmt auch noch die eine oder andere Frage dazu stellen - ich hoffe, ich "treffe" mit meinen Fragen dann immer den richtigen Bereich hier im Forum.
Bleib einfach hier in deinem Thema denn da geht es ja um DEIN Pferd und ist somit immer der "richtige" Bereich. Sollte mal etwas an unpassender Stelle platziert sein verschieben wir es einfach![]()
Generell wäre mein Plan jetzt folgender: Prascend einschleichen (muss noch rauskriegen wie ich die Tablette mit möglichst wenig Aufwand ins Pferd kriege), in ein paar Wochen nochmal testen; parallel dazu werde ich jetzt zum Auffüttern stabilisierte Reiskleie zusätzlich zum Leinkuchen ausprobieren und wohl auch die Menge an Pre Alpin Senior erhöhen.
Als Versteck für das Prascend hat sich eigentlich ausschliesslich dauerhaft Möhre bewährt, mit anderen Obstsorten scheint das Medikament eine geschmacklich unschöne Allianz einzugehen, das Pferd wird später misstrauisch und verweigert nicht selten in Folge dessen alles aus der Hand angebotene. Die Tabletten ins Futter zu geben und zu hoffen das es darin mitgefressen wird klappt eigentlich zuverlässig nie.
Warum genau fütterst du das Pre Alpin Senior?
Diätpferde benötigen unter gewaschenem Heu und keinem Weidegang schon eine Mineralergänzung wobei man trotzdem von Einzelsupplementaionen absehen sollte, siehe Näheres dazu auch untenstehendeff-eins hat geschrieben:Hier möchte ich auf die Interaktionen hinweisen weshalb eine Einzelsupplementierung gut überlegt sein sollte. Wie S.Brosig QUELLE auch an anderer Stelle mal sagte was ich treffender nicht ausdrücken könnte ist:
Das Blutbild stellt ja keine quantitative Analyse dar, in der alle Parameter vorhanden sein müssten. Es ist nur eine Stichprobe. Wenn man z.B. von 10000 möglichen Parametern 10 bestimmt und darin eine Abweichung findet, so bedeutet das nicht, dass mit Behebung dieses einen Fehlers das Blutbild wieder in Ordnung ist. Statistisch gesehen enthält das Blutbild nämlich dann eigentlich ungefähr 1000 Abweichungen, nur hat man diese eben nicht untersucht! 999 Parameter bleiben dann weiter daneben!
Wenn man sich die Interaktionen der Mengen.-und Spurenelemente einmal ansieht versteht man vielleicht besser warum unbedingt nach dem Sinn von Einzelsupplementierungen gefragt werden sollte bevor etwas zugefüttert wird das die Situation vermutlich nicht besser sondern schlechter machen wird. Manchmal ist eine Vitamin E Gabe wesentlich sinnvoller.....und die für die Selen und Zinkaufnahme wichtigen Aminosäuren sind übrigens in Bierhefe zu finden die in der Pferdefütterung m.E. nicht fehlen sollte.
Die Zinkaufnahme wird durch Aminosäuren gesteigert, verringert aber durch Kupfer, Kalzium, Eisen, Mangan, Selen, Kadmium.
Selenaufnahme wird ebenfalls durch Aminosäuren gesteigert aber verringert durch Kupfer, Kadmium, Quecksilber, Schwefel, Blei, Zink.
Durch Mangansupplementierung wiederum wird Eisen, Chrom und eben Zink verringert.
Wertvolle Aminosäuren werden z.B. durch das Zufüttern von Bierhefe aufgenommen, während gerade käuflich zu erwerbende Kombipräparate wie z.B. das allseits beliebte Zink/Selen Gemisch sich im Prinzip gegeneinander nicht nur stört sondern vermutlich sogar aufhebt!
QUELLE
03.10.2015, 17:36
03.10.2015, 18:54
11.10.2015, 09:53
11.10.2015, 20:32
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